Kollektiv44 – Rap zeigt Gesicht

Ende September 2015 wurde das Projekt Kollektiv44 durch Keemi Kaze (Rapperin) ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Künstler aus Dresden, die gemeinsam ein Zeichen für Offenheit, Menschlichkeit, Vielfalt und Toleranz setzen wollen. Sie entfernen sich damit von jeglichem menschenverachtenden und ideologischen Gedankengut aller extremen Lager in und um Dresden.

Das erste Ergebnis des Kollektives ist der Song So leicht, in dem die Problematik der Vorurteile und Meinungsmache gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen und Herkunftsländern beleuchtet wird. Zu diesem Song ist ein Musikvideo entstanden.

Am Projekt mitgewirkt und es unterstützt haben Aero (A.D.S. Hardcore), Arti Art, Cast43, Crackpot Moviez, DueZeEsEmEf, Immanuel Kash, JK (Level 23), Keemi Kaze, KON, NINE, Paliwo, PS a.k.a. Picazzo Stack, Rany, Rohrspatz, Three Signs und das SPIKE Dresden.

Desweiteren ist der Song Seifenoper von PS & Rany Dabbagh aus dem Kollektiv Projekt entstanden.

Das SPIKE Dresden kümmert sich seit Januar 2015 um die Integration von geflüchteten Menschen aus Syrien und Eritrea. Angeboten werden Kurse zur Erlernung der deutschen Sprache und Eingliederung in die Gesellschaft, so wie Gemeinschaftsveranstaltungen mit Live-Musik und Tanz. In diesem Rahmen entstand das Kollektiv44 Projekt und bei einer dieser Veranstaltungen wurde auch So leicht das erste Mal vorgestellt.

Mehr Informationen zur Arbeit im SPIKE Dresden unter www.spikedresden.de.