STROPHE 1
Ich will nur da sein, Gleichgewicht halten wie auf’n Drahtseil
doch stürz dauernd ab, schreib wieder paar Zeilen
ich muss klar sein, aber was wenn das gar nicht der Sinn ist
dieses Ziel immer noch zu verfolgen, viel zu kindisch
ich weiß es nicht, irgendwann Geld mit Rap zu verdienen bezweifel ich
warum mach ich mir so einen Stress, eigentlich
könnt ich doch jedes Wochenende Party machen, genau wie ihr
aber das würde bei mir gar nicht klappen, zu fokussiert
und dass Rap nicht alles ist, ist doch zu verstehen
ich will auch mit Frau und Kind in die Zukunft gehen
doch die Ängste von gestern, sind die Sorgen von morgen
klar, mein Job bringt das Geld um sie zu versorgen
aber Rap nebenbei ist ’ne Herzensangelegenheit
und hilft wenn einen der Schmerz durchs Leben treibt
wo wäre ich ohne Rap, gut, vielleicht hätte ich mehr Zeit
für den ganzen Rest, der auf der Strecke bleibt
doch wäre der Rest es wert, im Gegensatz zu euch Affen
konnte ich mich auf die Musik immer verlassen
sie ist wie ein großer Bruder für mich, genau wie Roger es war
und vielleicht wäre es so nicht, wäre Roger noch da

REFRAIN
Wo gehöre ich hin, wo werde ich sein
ich fühle mich nicht zu Hause, das ist nicht mein Heim
doch das ist mein Leben, der Mensch der ich bin sieht sich im Spiegel
und fragt mich: „Wohin“, ich fühle mich als hätte ich kein zu Hause mehr
einen klaren Kopf zu behalten fällt auch so schwer
ich hoffe dass es weiter geht, als nur bis hier hin
ich will die Welt verändern, doch wo liegt der Sinn

STROPHE 2
Ich will auf eigenen Beinen stehen, dieses Leben zwischen den Stühlen
macht mich wahnsinnig, wie soll ich noch klar sehen oder fühlen
wenn ich ständig unter Strom steh, ständig unterwegs bin
die Fragen ob ich schon geh, schon auf dem Weg bin
liegen mir täglich im Ohr wie ein Tinnitus
deine Probleme kommen mir lächerlich vor, ist es Frust
vielleicht schon, das Leben hat mir einiges beigebracht
trotzdem hab schon wieder ’ne scheiß schlaflose Nacht
wo ich mir über alles ’nen Kopf mach
und wieder fahr durch die Lichter der Barockstadt
Dresden, die Stadt in der ich was reißen will
was nicht heißt das ich niemals verreisen will
doch muss ich erstmal ankommen an dem Ort
von dem aus ich die Welt erkunden kann
ich seh’s auch so, dass man nicht von heut auf morgen fest im Leben steht
ich bin halt so geduldig, wie es eben geht
und es geht nicht mehr lange gut, ich seh nicht mehr lange zu
mach einen Schritt, doch fehlt mir dann der Mut
ich steh mir manchmal einfach selber im Weg
und dass ist der Grund, warum ich mich nicht vom Fleck beweg

REFRAIN
Wo gehöre ich hin, wo werde ich sein
ich fühle mich nicht zu Hause, das ist nicht mein Heim
doch das ist mein Leben, der Mensch der ich bin sieht sich im Spiegel
und fragt mich: „Wohin“, ich fühle mich als hätte ich kein zu Hause mehr
einen klaren Kopf zu behalten fällt auch so schwer
ich hoffe dass es weiter geht, als nur bis hier hin
ich will die Welt verändern, doch wo liegt der Sinn

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